Heidelberg

Zusammenhang zwischen Bildschirmauflösung des Workflowservers und der Erzeugung von Vorschaubildern im Prepress Managers

In den Tiefen eines Prinect Workflows gibt es sehr viele kuriose Dinge. Eine Kuriosität hat mich aber sehr erstaunt: Was hat die Bildschirmauflösung des Workflow-Servers mit der Erzeugung der Vorschaubilder im Prinect Prepress Manager zu tun.
Zum Problem: Von Zeit zu Zeit verstellen sich beim Workflowserver die Einstellungen zur Erzeugung der Vorschaubilder, z.B. bei den Seitenlisten. Sie werden nicht mehr farbig und mit 72 dpi dargestellt, sondern sind monochrom (1 Bit) und grob gepixelt. Leider kann man die Darstellungsqualität der Vorschaubilder nirgends im Cockpit beeinflussen. Doch es gibt eine überraschende Methode diesen Missstand zu beheben. Schaltet man die Bildschirmauflösung und die Farbtiefe des Workflowservers kurzzeitig runter, funktioniert auch die Erzeugung der Vorschaubilder wieder wie gewohnt.
Weiß Heidelberg eigentlich wie nah sie am System programmieren?

Schifteinbettung im Prinect Prepress Manager

Über den Normalizer können Schriften in PS-Daten eingebettet werden. Dieser Weg funktioniert nicht mit PDF-Daten. Bei PDF-Daten erfolgt die Schrifteinbettung über den Preflight in der Qualify- oder Prepare-Sequenz. Es lassen sich ausschließlich MS Windows basierte Schriften im Type-1- und True Type-Format einbetten. Die Identifizierung der Schriften erfolgt dabei über die Font-ID. Direkte Schriftzuweisungen sind nicht realisierbar. Es können mehrere Ordner mit Schriften auf dem Workflow-Server hinterlegt werden die bei Bedarf in den Qualify- bzw. Prepare-Sequenzen aktiviert werden. Die Suchreihenfolge geht vom Systemschriften-Verzeichnis aus, welches auch ignoriert werden kann. Danach folgen die in den Sequenzen hinterlegten Verzeichnisse in ihrer Reihenfolge. Zum Schluss wird des vorinstallierte Verzeichnis im Prinect Prepress Manager verwendet. Dieses befindet sich unter Normalizer im PTConfig. So zumindest die Aussage von Heidelberg. In Wirklichkeit funktioniert dieser Ordner nicht. Werden die Schriften allerdings in ein eigenständiges Verzeichnis kopiert und in der Sequenz hinterlegt, funktioniert die Schrifteinbettung.
Die von Heidelberg mitgelieferten Schriften sind in ein spezielles Format konvertiert. Nach Auskunft Heidelbergs bringt die neue Version von Meta Dimension einen Konverter für Zeichensätze mit, so dass dann auch Mac-Schriften und evtl. Open Type-Schriften verwendet werden können. Ob und wie das funktioniert bleibt abzuwarten.